Unser Hof

Betriebsbeschreibung

Unser Betrieb umfasst 30 Hektaren. Davon liegen 90% der Flächen im Gebiet Aazheimerhof, der Rest im Klettgau. Wir haben ca. 28 Mutterkühe mit Kälbern, 250-300 Freilandhühner sowie Katzen und zwei Laufenten. Zur Versorgung unserer Mutterkuhherde haben wir 12 Hektaren Weideland. Dazu kommen 3 Hektaren Ökoflächen und 15 Hektaren Ackerkulturen. Zurzeit bauen wir Zuckerrüben, Ölraps, Sonnenblumen, Körner– und Silomais sowie Winterweizen, Winterhartweizen und UrDinkel für die Direktvermarktung an. Als Spezialkultur haben wir noch 2 Aren Sommerhimbeeren.

 

Familie

Auf dem Hof wohnen derzeit Christian und Barbara Schwyn mit Tochter Ursina sowie Margrit Schwyn, die Mutter von Christian. Die ältere Tochter Patrizia ist ausgezogen.

Unsere Familie führt den Betrieb bereits seit 1909, jetzt mit den Betriebsleitern Christian und Barbara Schwyn in der 4.Generation.

Zu „unserer Familie“ dürfen wir auch all unsere helfenden Hände zählen:

  • Patrizia Schwyn – Angestellte Teilzeit
  • Bea Herget – Angestellte Teilzeit
  • Sabine Studer – Angestellte Teilzeit
  • Anna Leu – Angestellte Teilzeit
  • Ursina Schwyn – Angestellte Teilzeit
  • Margrit Schwyn – zuständig für die Hühner, Garten usw.
  • Doris und Bernhard Spaar – tätig in Markt und Produktion

Geschichte

Die ältesten Funde reichen bis in die Bronzezeit zurück. Neuere Funde, z.B. Mauerreste, Zementböden oder Münzen aus der römischen Kaiserzeit deuten auf eine römische Siedlung hin.

1304

…tauchte der Name Aazen zum ersten Mal auf.

1429 bis 1556

…war Aazheim im Besitz des Spitals zum Heiligen Geist.

1556 bis 1838

…waren die Äbte vom Kloster Rheinau Herren über Aazheim.

1598

…begann der damalige Abt sich eine Sommerresidenz zu bauen. Es entstand das grosse Herrschaftshaus mit den Treppengiebeln und dem erhöhten Hauptportal mit Wappentafel. In derselben Zeit entstand auch das alte Ökonomiegebäude und noch etwas früher die Zehntenscheune.

1.Oktober 1838

…ersteigerten die Stadt Schaffhausen, Neuhausen und Hallau gemeinsam den ganzen Besitz für 66’400 Gulden

1909

…kam mein Urgrossvater als Förster des städtischen Reviers und Pächter der kleinen Pacht von Beringen auf den Aazheimerhof.

Seit 1936

…verfügt die Einwohnergemeinde der Stadt Schaffhausen allein über den Aazheimerhof.

1997

…wir, Barbara und Christian Schwyn, bewirtschaften den Hof jetzt in der 4. Generation.